VERGLEICH · STAND SEPTEMBER 2026

Kiosa vs. Sell & Pick — der Vergleich für 1 bis 20 Standorte.

Sell & Pick ist eine ernstzunehmende BI-Plattform, gebaut für Filialnetze in einer Größe, in der ein Datenintegrations-Projekt normal ist. Kiosa ist für die Größe darunter gebaut. Hier steht, was das konkret bedeutet.

01 // DIE BEIDEN ANBIETER

Zwei Werkzeuge, zwei Philosophien.

Kiosa

Das AI-Betriebssystem für Restaurants mit 1 bis 20 Standorten. Tagesaktuelle GuV je Standort, Morning Briefing, Anomalie-Erkennung und Umsatzprognose. Dazu Module für Warenwirtschaft, Rechnungen, Dienstplan, Operations und Kundenbindung — einzeln zubuchbar, und innerhalb eines gebuchten Moduls ohne Feature-Gating.

99–445 € je Standort/Monat · Preise stehen auf der Website

Sell & Pick

Business-Intelligence-Plattform aus Deutschland, seit 2015 am Markt. Nach eigenen Angaben über 2.000 Standorte und mehr als 250 Schnittstellen. Schwerpunkte: Datenintegration, Standortvergleich, Personalplanung und Warenwirtschafts-Optimierung. Mit „Smarta“ gibt es eine AI-Assistenz, die Auswertungen zusammenfasst und Handlungsanleitungen liefert.

Preis auf Anfrage · Demo-Termin

02 // WOHER DIESER VERGLEICH KOMMT

Gebaut in einem Betrieb, nicht für einen Konzern.

Kiosa ist in einem Gastronomie-Betrieb entstanden, der heute zehn Standorte in Hamburg führt. Nicht als Nebenprodukt, sondern weil die vorhandenen Werkzeuge für diese Größe entweder zu dünn oder zu schwer waren.

Zu dünn heißt: ein Dashboard, das Umsatz zeigt, aber nicht die Personalquote von gestern, nicht den Wareneinsatz und schon gar nicht beides im selben Bild. Zu schwer heißt: eine Plattform, bei der zuerst ein Integrationsprojekt steht, dann ein Jahresvertrag — und die Zahlen danach in einem Werkzeug liegen, das für zweihundert Filialen gedacht ist.

Sell & Pick gehört klar in die zweite Kategorie, und das ist kein Vorwurf. Wer zweihundert Standorte und fünfzehn Datenquellen hat, braucht genau das. Bei fünf oder zehn Häusern steht der Aufwand anders zum Nutzen — und für diese Größe sind wir gebaut.

Alle Angaben zum Wettbewerber stammen von dessen öffentlicher Website, geprüft am 22. September 2026. Wo dort nichts zu finden war, steht genau das da — als Aussage über die Website, nicht über das Produkt. Findest du einen Fehler, schreib an info@kiosa.ai und wir korrigieren ihn.

03 // DER VERGLEICH IM DETAIL

Fakten statt Feature-Bingo.

Sell & Pick ist stark da, wo Breite zählt. Wo der Anbieter weiter reicht als wir, steht das in der Tabelle.

KiosaSell & Pick
PreisÖffentlich auf der Website: One View 99 € je Standort/Monat, Warenwirtschaft +49 €, Rechnungen +99 €, Dienstplan +99 €, Loyalty +99 €. Voll ausgebaut 445 €. Keine Setup-Fee, 12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar.Kein öffentlicher Preis, Angebot nach Demo-Termin.
EinstiegPreise stehen auf der Website, Buchung per Self-Service-Checkout, Produktivstart in 14 Tagen. Kein Sales-Prozess, kein Angebot nötig.Demo-Termin, danach individuelles Angebot und Anbindung der Datenquellen.
Tagesaktuelles ControllingTagesaktuelle GuV je Standort: Umsatz, Wareneinsatz, Personalkosten, Deckungsbeitrag. An jeder Zahl Vorjahres- und Planvergleich, Drill-down bis auf Beleg und Artikel.Standortvergleich, Vorjahresvergleich, Produktivität und Abweichungs-Alerts. Der Schwerpunkt liegt auf dem Zusammenführen vieler Datenquellen.
Filialvergleich & HochrechnungAlle Standorte nebeneinander in einer Matrix, mit Monatshochrechnung und Planabweichung je Kennzahl. Gebaut für den Blick von oben, nicht für den Bericht je Haus.Standortvergleich ist eine Kernfunktion. Eine Monatshochrechnung ist auf der Website nicht beschrieben (Stand September 2026).
AI-Briefing & AnomalienMorning Briefing jeden Morgen per Mail und im Dashboard: was gestern lief, was auffällt, was heute ansteht. Die Anomalie-Erkennung meldet Ausreißer bei Umsatz, Personalquote und Wareneinsatz von selbst.Abweichungs-Alerts sind Teil des Produkts. Die AI-Assistenz „Smarta“ liefert nach Anbieterangaben automatisierte Handlungsanleitungen.
UmsatzprognoseUmsatzprognose je Standort und Tag, gerechnet aus Historie, Wochentag, Saison und Sonderereignissen. Sie speist Dienstplan und Bestellmenge.Personal- und Bestellplanung sind eigene Lösungsbereiche. Ob und wie prognostiziert wird, ist öffentlich nicht beschrieben (Stand September 2026).
Chat auf die eigenen ZahlenAI-Partner im Dashboard: Fragen in normaler Sprache, die Antwort wird live aus den eigenen Daten gerechnet und nicht aus einem Sprachmodell geraten. Jede Zahl lässt sich bis zur Quelle aufklappen.„Smarta“ beantwortet Fragen im Dialog und fasst Auswertungen zusammen. Das ist der direkteste Berührungspunkt der beiden Systeme.
Artikel- und Menü-AuswertungRenner und Penner je Standort und Zeitraum, mit Wareneinsatz, Deckungsbeitrag und Verkaufsfrequenz je Artikel und Kategorie.Deckungsbeitragsoptimierung auf Artikelebene.
WarenwirtschaftSoll/Ist-Wareneinsatz je Standort, Rezeptkalkulation bis auf die Zutat, Lieferscheine und Rechnungen werden automatisch ausgelesen, ein Preis-Watcher meldet Einkaufspreis-Erhöhungen (+49 €).Warenwirtschafts-Optimierung mit Bestelloptimierung und automatisierten Bestellungen.
BestellvorschlägeDreistufige Bedarfsprognose je Artikel und Standort: Mindestbestand, Verbrauchshistorie oder Rezeptur, je nachdem was der Artikel an Datenlage hergibt. Gegengerechnet mit dem Bestand aus der letzten Inventur, den Zu- und Abflüssen seitdem, offenen Bestellungen und dem Sicherheitsbestand, gerundet aufs Gebinde. Die AI begründet jede Empfehlung in zwei Sätzen, der Mail-Entwurf an den Lieferanten liegt fertig daneben. Bestellt wird erst nach deiner Freigabe. Die Treffgenauigkeit wird laufend gemessen.Bestelloptimierung und automatisierte Bestellungen nach Anbieterangaben. Auf welcher Prognose sie beruhen und ob die Treffgenauigkeit gemessen wird, ist öffentlich nicht beschrieben (Stand September 2026).
Rechnungen & BuchhaltungBeleg-Workflow mit Freigabe und Kontierung, E-Rechnung nach XRechnung und ZUGFeRD, revisionssicheres Archiv nach GoBD, Zahllauf über die Banking-Anbindung mit einer Freigabe für alle fälligen Rechnungen (+99 €).Auf der Website nicht als Funktion genannt (Stand September 2026).
Dienstplan & ZeiterfassungEigenes Modul: Schichtplanung gegen die Umsatzprognose, Veröffentlichung an die Mitarbeiter, Schichttausch, Urlaub und Verfügbarkeiten, Zeiterfassung inklusive (+99 €).Personalplanung ist ein eigener Lösungsbereich. Eine eigene Zeiterfassung wird auf der Website nicht genannt (Stand September 2026).
Operations: HACCP & ChecklistenDigitale Checklisten für Öffnung, Schließung und Hygiene, Temperaturdokumentation mit Fotonachweis, monatlicher HACCP-Bericht als PDF für die Prüfung.Auf der Website nicht als Funktion genannt (Stand September 2026).
Reservierungs-AuswertungReservierungen laufen in dieselbe Auswertung wie Umsatz und Personal: Auslastung, No-Shows und Gäste je Zeitfenster, mit Warnung, wenn die geplante Schicht nicht zur erwarteten Gästezahl passt.Auf der Website nicht als Funktion genannt (Stand September 2026).
KundenbindungEigene White-Label-Gäste-App mit digitaler Stempelkarte, Punkten und Kampagnen, verknüpft mit den Umsätzen aus der Kasse (+99 €).Nicht im Angebot.
DatenquellenKasse, Personal, Buchhaltung und Lieferanten laufen zusammen. Wo eine Schnittstelle existiert, verbinden wir sie.Nach eigenen Angaben über 250 Schnittstellen. Das ist die klare Stärke des Anbieters.
ZielgrößeGebaut für 1 bis 20 Standorte. Der Funktionsumfang ist auf diese Größe zugeschnitten, nicht auf Konzernstrukturen.Nach eigenen Angaben über 2.000 Standorte, mit Referenzen aus großen Filialketten.
DatenDSGVO-konform, deutsche Server, verschlüsselt. Die Daten gehören dem Betrieb.Cloud-Lösung aus Deutschland, am Markt seit 2015.

04 // WAS IM ALLTAG ZÄHLT

Drei Unterschiede, die du am Montagmorgen merkst.

Für zehn Häuser gebaut, nicht für zweihundert.

Die Filialmatrix zeigt alle Standorte nebeneinander, mit Monatshochrechnung und Planabweichung je Kennzahl. Bei zehn Häusern passt das auf einen Bildschirm, und genau dafür ist es gemacht.

Es gibt keine Hierarchie-Ebenen zu konfigurieren, die du nicht hast, und niemanden, der die Plattform betreuen muss. Der Produktivstart dauert rund 14 Tage statt eines Integrationsprojekts.

Die AI rechnet, sie formuliert nicht nur.

Fragst du den AI-Partner nach dem Wareneinsatz im August in einem bestimmten Haus, wird die Zahl live aus den eigenen Daten gerechnet und anschließend erklärt. Jede Zahl lässt sich bis zur Quelle aufklappen: bis zum Beleg, bis zur Schicht, bis zum Artikel.

Dasselbe gilt für den Bestellvorschlag: Die Menge kommt aus einer dreistufigen Bedarfsprognose gegen Bestand, offene Bestellungen und Sicherheitsbestand. Die AI schreibt nur die Begründung dazu — bestellt wird erst nach deiner Freigabe.

Das ist der Unterschied zwischen einer Antwort, die du nachprüfen kannst, und einer, die gut klingt.

Der Preis steht, bevor jemand mit dir spricht.

One View kostet 99 € je Standort und Monat. Jedes Modul hat seinen Preis, voll ausgebaut sind es 445 €. Keine Setup-Fee, kein Angebotsprozess, kein Rabatt, den man sich erst erarbeiten muss.

Du kannst die elfte Filiale durchrechnen, ohne zu telefonieren. Das klingt banal, bis man es einmal anders erlebt hat.

05 // EHRLICHE EMPFEHLUNG

Was passt zu wem?

Kiosa passt, wenn …

  • du 1 bis 20 Standorte steuerst und in rund zwei Wochen produktiv sein willst
  • du Controlling, Warenwirtschaft, Rechnungen, Dienstplan, HACCP und Gäste-App aus einer Hand willst
  • das System dich auf Abweichungen stoßen soll, statt dass du sie suchst
  • du wissen willst, was es kostet, bevor du ein Erstgespräch führst
  • dir wichtig ist, dass jede AI-Antwort bis zur Quelle aufklappbar ist

Sell & Pick passt, wenn …

  • du deutlich mehr als zwanzig Standorte steuerst
  • du viele und ungewöhnliche Datenquellen zusammenführen musst — über 250 Schnittstellen sind ein echtes Argument
  • in deiner Organisation jemand sitzt, der eine BI-Plattform betreut
  • Franchise- und Systemgastronomie-Reporting über große Netze im Vordergrund steht

Wir treten nicht gegen Sell & Pick bei zweihundert Filialen an, und das würden wir auch nicht gewinnen. Bei einem inhabergeführten Betrieb mit fünf bis zwanzig Häusern dreht sich die Rechnung um: volles Bild in rund zwei Wochen, zu einem Preis, der auf der Website steht.

06 // HÄUFIGE FRAGEN

Häufige Fragen zum Vergleich

Sell & Pick ist eine Business-Intelligence-Plattform mit Schwerpunkt auf Datenintegration und Standortvergleich, ausgelegt auf große Filialnetze. Kiosa ist ein Betriebssystem für Betriebe mit 1 bis 20 Standorten: tagesaktuelle GuV je Haus, Morning Briefing, Anomalie-Erkennung und Umsatzprognose, dazu Module für Warenwirtschaft, Rechnungen, Dienstplan, HACCP und Kundenbindung im selben System.

Sell & Pick nennt keine öffentlichen Preise; das Angebot kommt nach einem Demo-Termin. Kiosa veröffentlicht alle Preise: 99 € je Standort und Monat für One View, Zusatzmodule zwischen 49 und 99 €, voll ausgebaut 445 €, ohne Setup-Fee.

Ja. Kiosa ist genau für die Größe darunter gebaut: 1 bis 20 Standorte, Produktivstart in rund 14 Tagen, Preise auf der Website und kein Integrationsprojekt vorweg.

Auf sell-pick.com werden Rechnungsverarbeitung mit Buchhaltungsexport, HACCP- und Checklisten-Management sowie eine Reservierungs-Auswertung nicht als Funktionen genannt (Stand September 2026). Eine eigene Gäste-App zur Kundenbindung gibt es dort ebenfalls nicht. Bei Kiosa gehört all das zum Produkt.

Breite und Skalierung. Nach eigenen Angaben hat der Anbieter über 250 Schnittstellen und über 2.000 Standorte im Einsatz. Wer viele oder ungewöhnliche Datenquellen zusammenführen muss oder deutlich mehr als zwanzig Standorte steuert, ist dort besser aufgehoben.

Rund 14 Tage bis zum Produktivstart. Die Anbindung von Kasse, Personal, Buchhaltung und Lieferanten übernehmen wir; du musst niemanden dafür abstellen.

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