Glossar: Die wichtigsten KPIs der Gastronomie
Von PK-Quote bis Wareneinsatz — alle Kennzahlen die du für datengetriebene Entscheidungen in deinem Restaurant brauchst.
B
Monatlicher Finanzbericht vom Steuerberater — zeigt Umsatz, Kosten und Gewinn auf Kontenebene. Grundlage für operatives Controlling.
Durchschnittlicher Umsatz pro Transaktion. Formel: Gesamtumsatz / Anzahl Transaktionen. Wichtiger Indikator für Upselling-Erfolg.
Der Umsatz ab dem alle Fixkosten gedeckt sind und kein Verlust mehr entsteht. Unverzichtbar für Neueröffnungen und Monatsplanung.
C
Das Auswahl-Paradox auf der Speisekarte: Zu viele Gerichte erschweren die Entscheidung, verlangsamen den Tischumschlag und treiben den Wareneinsatz. Praxis-Richtwert: 6–10 Gerichte je Kategorie.
Direkte Materialkosten der verkauften Speisen und Getränke. Englische Bezeichnung für Wareneinsatz — in internationalen Berichten und Kassensystemen weit verbreitet.
D
Umsatz minus variable Kosten. DB I = Umsatz minus Wareneinsatz. DB II = DB I minus Personalkosten. Zeigt die echte Profitabilität eines Betriebs oder Artikels.
Anteil der Tische oder Gäste die ein Dessert bestellen. Benchmark: 15–25 %. Direkter Hebel für Umsatzsteigerung durch Service-Training.
Verhältnis von geplanten zu tatsächlich benötigten Arbeitsstunden. Überbesetzung kostet Geld, Unterbesetzung kostet Gäste.
F
Anteil der Mitarbeiter die pro Jahr das Unternehmen verlassen. Gastronomie-Durchschnitt: 60–80 %. Unter 40 % gilt als gut.
Englische Bezeichnung für die Wareneinsatzquote. Food Cost / Food Revenue × 100. In internationalen Restaurant-Gruppen häufig verwendet.
Umsatzprognose basierend auf historischen Daten, Wochentag, Wetter und Events. ML-Modelle erreichen MAPE unter 10 %. Basis für umsatzbasierte Dienstplanung.
L
Englischer Begriff für die Personalkostenquote. Total Labor Cost / Total Revenue × 100. Standard-Kennzahl in internationalen Restaurantketten.
Sichtbarkeit in ortsbezogenen Suchen: Google Local Pack, Maps, zunehmend AI-Assistenten. Die drei Ranking-Faktoren: Relevanz, Entfernung, Bedeutung.
P
Personalkosten / Umsatz × 100. Benchmark: 25–35 % je nach Typ. Systemgastronomie: 28–32 %, Fine Dining: 35–40 %.
Psychologische Preisgrenzen auf der Speisekarte: Wie ,90er-Endungen wirken, was tote Schwellen kosten und warum Fine Dining glatte Preise verträgt.
Wareneinsatz + Personalkosten zusammen. Sollte unter 60–65 % vom Umsatz liegen. Die wichtigste kombinierte Profitabilitäts-Kennzahl der Gastronomie.
R
BCG-Matrix für Speisekarten: Stars (beliebt + profitabel), Plowhorses (beliebt + unprofitabel), Puzzles (unbeliebt + profitabel), Dogs (Streichkandidaten).
Revenue Per Available Seat Hour. Umsatz / (Sitzplätze × Öffnungsstunden). Misst die Kapazitätsauslastung unabhängig von Tischzahl und Öffnungszeit.
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