Gastronomie Controlling Software führt Kassen-, Personal- und Lieferantendaten zusammen und zeigt Abweichungen, bevor die BWA kommt. Sechs Anbieter prägen 2026 die Kategorie in DACH: Kiosa, MEINbusiness, Sell&Pick, eagleControl, Tenzo und Kassen-Reporting von Lightspeed/DISH. Die Hälfte nennt öffentliche Preise, die andere Hälfte nur auf Anfrage. Dieser Vergleich zeigt auch, wo Kiosa nicht die beste Wahl ist.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Gastro-Controlling-Software – und was nicht?
- Welche sechs Anbieter zählen 2026 zur Kategorie?
- Gastro-Controlling-Software im Vergleich: die Matrix
- Wer zeigt Preise – und wer nicht?
- Rechenbeispiel: Was ein Betrieb mit 5 Standorten zahlt
- Für wen ist Kiosa die richtige Wahl?
- Was Kiosa nicht ersetzt
- FAQ
- Deine nächsten Schritte
Was ist Gastro-Controlling-Software – und was nicht?
Der Begriff ist unscharf. Deshalb grenzen wir ihn zuerst ein, bevor wir vergleichen. Gastro-Controlling-Software sitzt über der Kasse, nicht an ihrer Stelle. Sie liest Kassendaten, Personalstunden und Lieferantenpreise aus bestehenden Systemen aus und verdichtet sie zu Kennzahlen: Wareneinsatzquote, Prime Cost, Personalkostenquote pro Standort. Bei einer Personalkostenquote von rund 40 % des Umsatzes im Casual Dining (DEHOGA-Zahlenspiegel, Abruf 27.07.2026) macht es einen spürbaren Unterschied, ob eine Abweichung tagesaktuell auffällt oder erst sechs Wochen später in der BWA.
Drei Bereiche zählen für uns zur Kategorie: Warenwirtschaft und Kontrolle (Soll-Ist-Vergleich, Lieferantenpreise), Zeiterfassung mit Lohn-Vorbereitung, und das, was wir AI-Controlling nennen. Künstliche Intelligenz (im Folgenden AI) wertet dabei Abweichungen automatisiert aus, statt dass jemand die BWA drei Wochen nach Monatsende manuell liest.
Was nicht dazugehört: das Kassensystem selbst (gastronovi, OktoPOS oder vergleichbare Lösungen) und reine Dienstplan-Tools. gastromatic und e2n behandeln wir hier nicht als Wettbewerber — sie sind Integrationspartner. Kiosa liest die Daten aus beiden Systemen, ersetzt sie aber nicht. Wer seinen Dienstplan heute bei gastromatic pflegt, kann das nach einer Kiosa-Einführung unverändert weiter tun.
Der häufigste Fehler, den ich in Multi-Standort-Betrieben sehe: Die Zahlen liegen längst vor, in der Kasse, im Dienstplan, beim Lieferanten. Nur vergleicht sie niemand automatisiert über alle Filialen hinweg. Genau diese Lücke soll Gastro-Controlling-Software schließen, egal welcher der sechs Anbieter aus diesem Vergleich es am Ende wird.
Welche sechs Anbieter zählen 2026 zur Kategorie?
Kiosa verbindet Kassendaten, Personalstunden, DATEV-Buchhaltung und Lieferantenpreise in einem Dashboard — mit täglichem AI-Morning-Briefing, Anomalie-Erkennung und Umsatz-Forecast. Stärke: alle fünf Bausteine (Controlling, Warenwirtschaft, Rechnungen, Dienstplan, Loyalty) in einem Vertrag und einem Preis, modular buchbar, Preise vollständig öffentlich (kiosa.ai, Stand Juli 2026). Wo es aufhört: Kiosa ist kein Kassensystem, und für sehr große Franchise-Ketten sind reine Systemgastronomie-Plattformen tiefer spezialisiert.
MEINbusiness aus Altach in Vorarlberg (mit Standorten in Tirol und Wien) ist auf klassisches Controlling und die Nähe zur Buchhaltung spezialisiert. Kann: tagesaktuelle BWA mit Drill-down bis zur einzelnen Rechnung, Rechnungsdigitalisierung samt automatischer Vorkontierung, Deckungsbeitrag auf Artikelebene und eine ungewöhnlich breite Anbindung — 16 Kassensysteme (u. a. OktoPOS, Gastronovi, Vectron), sieben Personal- und Lohnsysteme sowie Export zu DATEV, BMD und RZL; eine eigene Seite richtet sich explizit an Steuerberater mit Gastro-Mandanten. Wo es aufhört: keine öffentlich beworbenen AI- oder Forecast-Funktionen — der Fokus liegt auf der Ist-Analyse, nicht auf der Vorhersage — und keine öffentlichen Preise (meinbusiness.biz, Abruf 27.07.2026).
Sell&Pick aus München zielt auf Systemgastronomie-Ketten ab etwa fünf Standorten. Kann: Warenwirtschaft, Personalplanung und ein Management-Cockpit über alle Filialen; als Referenz mit dokumentierten Zahlen nennt der Anbieter L'Osteria (rund 200 Standorte, laut Case-Study 1,5 % dauerhaft gesenkter Wareneinsatz), dazu seit November 2025 die AI-Agentin „Smarta" für Abfragen in natürlicher Sprache. Wo es aufhört: keine öffentlichen Preise, kein Self-Service — jeder Einstieg läuft über ein Beratungsgespräch — und keine öffentlich dokumentierte DATEV-Anbindung (sell-pick.com, Abruf 27.07.2026).
eagleControl aus Baden-Württemberg (seit 2023 DEHOGA-Bayern-Partner) ist der einzige reine Controlling-Spezialist im Vergleich mit voller Preistransparenz. Kann: Profitcenter-Reporting, Sofort-BWA, Budgetplanung mit dynamischer Hochrechnung, 110 bis 600 Kennzahlen je nach Paket und Rezeptkalkulation mit Deckungsbeitrag je Gericht; die Daten kommen per Import aus DATEV, Hotel-PMS und diversen Kassensystemen. Wo es aufhört: keine eigene Warenwirtschaft oder Bestellwesen, kein AI-Forecast im ML-Sinn (die Hochrechnung ist regelbasiert), Daten fließen als Datei-Import statt über eine Echtzeit-Schnittstelle, dazu Setup-Gebühr und Mindestlaufzeit (eagle-control.de, Abruf 27.07.2026).
Tenzo aus London ist ein internationaler Anbieter mit Fokus auf UK und USA. Kann: Daten aus über 80 Plattformen (Kassen, Personalplaner, Inventory, Bewertungen) zusammenführen, Nachfrage bis zu 21 Tage im Voraus prognostizieren — inklusive Wetter, Feiertagen und selbst hochgeladenen Events — und die Prognose direkt in Personalplaner zurückschreiben. Wo es aufhört für DACH: keine DATEV-Anbindung, keine deutschen Kassensysteme, ausschließlich englischsprachiges Produkt und kein belegter deutschsprachiger Support; eigene Preise nennt Tenzo nicht, ein Drittanbieter-Verzeichnis listet einen Einstieg ab 600 US-Dollar pro Nutzer und Jahr (capterra.com, Abruf 27.07.2026).
Kassen-Reporting (Lightspeed, DISH) ist keine eigenständige Controlling-Software, sondern die Auswertung, die in modernen Kassensystemen bereits eingebaut ist. Kann: Umsatz nach Standort, Produkt und Mitarbeiter auswerten; Lightspeed ergänzt das um „Advanced Insights" (Menu-Quadrant, Benchmarks) und seit Januar 2026 „Lightspeed AI" für Abfragen in natürlicher Sprache, DISH um Live-Dashboard, Z-Berichte und DATEV-Export. Beide nennen öffentliche Preise (Lightspeed ab 89 €/Monat, DISH 69 €/Monat Lizenz zzgl. ab 1.684 € Hardware). Wo es aufhört: ausgewertet werden fast nur die eigenen Kassendaten — Personalkosten, Lieferantenrechnungen und Buchhaltung laufen getrennt und werden nicht automatisch zu einer filialübergreifenden Kennzahl verrechnet; einen ML-Forecast gibt es nicht (lightspeedhq.de, dish.co, Abruf 27.07.2026).
Gastro-Controlling-Software im Vergleich: die Matrix
| Anbieter | Preise öffentlich | Zielgruppe | Warenwirtschaft | AI / Forecast | DATEV + POS + Personal in einem |
|---|---|---|---|---|---|
| Kiosa | Ja, vollständig (99 €–445 €/Standort) | 1 bis ~20 Standorte | Ja, eigenes Modul | Ja — AI-Briefing + ML-Forecast (9,8–15 % MAPE) | Ja, alle drei in einem Dashboard |
| MEINbusiness | Nein, nur auf Anfrage | Restaurants, Ketten, Steuerberater | Ja (Einkauf/EDI) | Nicht öffentlich beworben | Breit: 16 Kassen, 7 Personal, DATEV-Export |
| Sell&Pick | Nein, nur auf Anfrage | Systemgastro-Ketten ab ~5 Standorten | Ja | AI-Agent „Smarta", kein beziffertes Forecast | Personal ja, DATEV nicht öffentlich dokumentiert |
| eagleControl | Ja, vollständig (ab 79 €/Monat) | Restaurants/Hotels jeder Größe | Nein, nur Kalkulation | Nein, regelbasierte Hochrechnung | Import aus DATEV/POS/Personal, kein Echtzeit-Merge |
| Tenzo | Nein (nur Capterra: ab 600 $/Nutzer/Jahr) | Multi-Site UK/USA | Ja (Inventory) | Ja, Forecast bis 21 Tage voraus | Kein DATEV (UK/US-Fokus), POS + Personal ja |
| Kassen-Reporting (Lightspeed/DISH) | Ja, beide (ab 89 € bzw. 69 €/Monat) | Einzel-/kleine Gruppen | Nein | Nein, deskriptives Reporting | Ist selbst die Kasse; DATEV nur als Export, kein Personal-Merge |
Stand Juli 2026, alle Preise exkl. MwSt. Diese Tabelle wird in einem festen Rhythmus aktualisiert.
Wer zeigt Preise – und wer nicht?
Die Antwort ist differenzierter, als der erste Blick vermuten lässt. Kiosa zeigt alle fünf Module offen: 99 € One View, 49 € Warenwirtschaft, 99 € Rechnungen, 99 € Loyalty, 99 € Dienstplan. Macht 445 € im Vollausbau je Standort und Monat, ohne Setup-Gebühr.
Die eigentliche Überraschung in diesem Vergleich: eagleControl, ein spezialisierter Nischen-Anbieter aus dem DEHOGA-Bayern-Umfeld, veröffentlicht seine komplette Preisliste bis zur Setup-Gebühr. Basic 79 €, Business 99 €, Professional ab 149 € im Monat, dazu Zusatzmodule wie Sofort-BWA für 29 € extra. Hinzu kommt eine Einrichtungsgebühr von 490 € (Basic) bzw. 990 € (Business), beim Professional-Tarif individuell, und eine Mindestlaufzeit von 6 bis 12 Monaten (eagle-control.de, Abruf 27.07.2026). Fair muss man sagen: Diese Zusatzkosten hat Kiosa nicht. Aber die Preistransparenz selbst verdient Anerkennung. Sie ist in dieser Kategorie die Ausnahme, nicht die Regel.
MEINbusiness, Sell&Pick und Tenzo nennen dagegen keine eigenen öffentlichen Preise. Nur ein Drittanbieter-Verzeichnis listet für Tenzo einen Einstiegspreis von 600 US-Dollar pro Nutzer und Jahr — bei mehreren Nutzern pro Standort liegt das schnell über dem, was Kiosa für ein komplettes Modul verlangt. Die beiden Kassensysteme zeigen ihre Einstiegspreise offen: Lightspeed ab 89 €/Monat, DISH 69 €/Monat Lizenz zuzüglich Hardware ab 1.684 €.
Was das für dich bedeutet: Bei drei von sechs Anbietern brauchst du ein Erstgespräch, bevor du überhaupt weißt, ob das Budget passt. Das ist kein automatischer Nachteil. Individuelle Kalkulation kann bei komplexen Systemgastronomie-Strukturen sinnvoll sein. Aber sie kostet Zeit, die du bei Kiosa und eagleControl nicht investieren musst.
Rechenbeispiel: Was ein Betrieb mit 5 Standorten zahlt
Ein Rechenbeispiel macht die Preisunterschiede greifbar. Nimm einen Musterbetrieb: Casual Dining, 5 Standorte, sucht Controlling mit Warenwirtschaft. Für diese Rechnung ziehen wir nur die beiden Anbieter heran, deren Preise vollständig öffentlich und damit nachprüfbar sind. MEINbusiness, Sell&Pick und Tenzo lassen sich mangels öffentlicher Zahlen nicht seriös in eine solche Kalkulation einsetzen.
| Position | Kiosa | eagleControl |
|---|---|---|
| Controlling-Modul | One View, 99 €/Standort/Monat | Business-Tarif, 99 €/Monat |
| Warenwirtschaft | 49 €/Standort/Monat | Nicht im Portfolio, separater Anbieter nötig |
| Setup-Gebühr | Keine | 990 € einmalig (Business-Tarif) |
| Mindestlaufzeit | 12 Monate, danach monatlich kündbar | 12 Monate |
| Monatssumme für 5 Standorte (Controlling + Warenwirtschaft) | 740 € | 495 € Controlling zzgl. separater Warenwirtschafts-Lösung |
Auf den ersten Blick wirkt eagleControl günstiger. Der Vergleich hinkt aber, sobald Warenwirtschaft dazukommt: eagleControl deckt das Modul nicht ab, du brauchst einen zweiten Vertrag mit einem weiteren Anbieter, plus eine zweite Einrichtung, plus zwei Rechnungen, die du gegeneinander abgleichst. Bei Kiosa ist Warenwirtschaft ein Modul im selben Vertrag. Was für dich am Ende günstiger ist, hängt davon ab, wie viele Kategorien du wirklich brauchst.
Für wen ist Kiosa die richtige Wahl?
Ehrlich gesagt: nicht für jeden. Wenn du eine Kette mit 50 oder mehr Standorten führst, wie die Referenzkunden von Sell&Pick, brauchst du wahrscheinlich tiefere Systemgastronomie-Spezialisierung, als Kiosa heute bietet. Sell&Pick und Anbieter wie Nesto sind für diese Betriebsgröße stärker aufgestellt: mehr Profitcenter-Tiefe, mehr Erfahrung mit komplexen Franchise-Strukturen.
Kiosa ist für den Bereich dazwischen gebaut. Betriebe mit 1 bis etwa 20 Standorten, die heute Excel, den Steuerberater und drei verschiedene Tool-Logins jonglieren. Genau dort schlägt Kiosa die anderen fünf Anbieter aus einem einfachen Grund: Es ist das einzige System in diesem Vergleich, das Kassen-Daten, Personal, DATEV-Buchhaltung, Warenwirtschaft und Kundenbindung in einem Preis zusammenfasst, statt fünf Einzelverträge zu brauchen. Wer wissen will, was diese Einzelverträge separat kosten, findet die Rechnung im Artikel Was kostet Gastro-Software?. Wer erst die Entscheidung Controller vs. Software durchrechnen will, findet sie im Artikel Controller einstellen oder AI?.
Was in der Praxis oft unterschätzt wird: Die Integrationstiefe entscheidet mehr über den Alltag als das Preisschild. Ein Dashboard, das Kassendaten nur anzeigt, ist etwas anderes als eines, das sie mit Personalstunden verrechnet und die Abweichung erklärt. Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, lohnt sich ein Blick ins Kleingedruckte: Welche Systeme werden wirklich automatisch angebunden, und wo bleibt am Ende doch ein manueller Excel-Export übrig?
Was Kiosa nicht ersetzt
Kiosa ist ein BI- und Controlling-Dashboard, kein Kassensystem. Eine Kasse — OktoPOS, Lightspeed, gastronovi oder vergleichbar — brauchst du weiterhin. Kiosa liest ihre Daten aus dem Bestand aus, ein Wechsel ist nicht nötig.
Beim Dienstplan hast du die Wahl. Kiosa bringt ein eigenes, einsatzfähiges Dienstplan-Modul mit Zeiterfassung und Schichtplanung mit — wer aber lieber bei gastromatic oder e2n bleibt, bindet diese Systeme an, statt zu wechseln. Kiosa liest die Personalstunden aus dem Bestand und zwingt niemanden aus einem funktionierenden Tool.
Auf der Rechnungsseite gilt dasselbe Prinzip: Belege und Lieferscheine verarbeitest du entweder direkt in Kiosa — inklusive DATEV-Abgleich und tagesaktueller GuV — oder du bindest ein bestehendes Rechnungs-Tool wie BOMITO oder cisbox an. Der Soll-Ist-Abgleich zwischen Lieferschein und Wareneinsatz läuft dabei automatisch mit.
Wo Kiosa bewusst nicht mehr verspricht, als es hält: Der Forecast liegt je Standort zwischen 9,8 % und 15 % MAPE — solide für Personal- und Bestellplanung. Sonderereignisse wie Feiertage, lokale Events oder eigene Aktionen ersetzt er nicht durch Raten. Du hinterlegst sie als Marker, und der Forecast rechnet sie ein — je mehr dieser Ereignisse gepflegt sind, desto treffsicherer wird die Prognose. Ob ein Ausreißer am Ende ein echtes Signal ist, entscheidest du.
Findest du in diesem Vergleich einen veralteten Preis oder einen Fehler? Schreib uns an hello@kiosa.ai. Wir korrigieren binnen 48 Stunden — und halten diesen Artikel in einem festen Update-Rhythmus aktuell, weil sich Preise in dieser Kategorie schnell ändern.
Von der Analyse zur Umsetzung
Dieser Leitfaden konzentriert sich auf kommerzieller Anbietervergleich für Controlling-Software. Für die operative Umsetzung sind zwei Bausteine relevant:
Einordnung im Themencluster „Controlling und Finanzsteuerung“
- Gastronomie Controlling: Was du täglich, wöchentlich und monatlich messen musst
- Business Intelligence Gastronomie: Daten statt Bauchgefühl
- Restaurant Analytics: Daten nutzen statt raten
FAQ
Ist Kiosa ein Kassensystem?
Nein. Kiosa ist ein Controlling-Dashboard, das auf die Daten deiner bestehenden Kasse zugreift, sie aber nicht ersetzt. Du brauchst weiterhin ein POS-System wie OktoPOS, Lightspeed oder gastronovi.
Was kostet Gastro-Controlling-Software im Schnitt?
Bei den öffentlich genannten Preisen liegt der Einstieg zwischen 79 € (eagleControl Basic) und 99 € (Kiosa One View) je Standort und Monat. Im Vollausbau mit Warenwirtschaft, Rechnungen und Dienstplan bewegen sich die transparenten Anbieter zwischen 300 und 445 € je Standort. Anbieter ohne öffentliche Preise lassen sich erst nach einem Erstgespräch einordnen.
Welche Software eignet sich für Ketten mit 50 oder mehr Standorten?
Sell&Pick oder Nesto sind für diese Betriebsgröße besser aufgestellt als Kiosa. Beide haben mehr Erfahrung mit komplexen Franchise- und Profitcenter-Strukturen großer Systemgastronomie-Ketten.
Muss ich meinen Dienstplan-Anbieter wechseln, wenn ich Kiosa einführe?
Nein. gastromatic und e2n sind Integrationspartner von Kiosa. Die Daten werden ins Dashboard eingelesen, ein Wechsel ist nicht nötig. Ein eigenes, einsatzfähiges Dienstplan-Modul bringt Kiosa ebenfalls mit — es ist eine Alternative, kein Zwang.
Wie genau ist der AI-Forecast von Kiosa?
Die Forecast-Genauigkeit liegt zwischen 9,8 % und 15 % MAPE je Standort (Mean Absolute Percentage Error). Das reicht für eine bessere Personal- und Bestellplanung als nach Bauchgefühl, ersetzt aber keine menschliche Einschätzung bei Sonderereignissen. Solche Ereignisse — Feiertage, lokale Events, eigene Aktionen — lassen sich als Marker hinterlegen; der Forecast rechnet sie dann ein und wird mit jedem gepflegten Ereignis treffsicherer.
Deine nächsten Schritte
Sechs Anbieter, sechs unterschiedliche Antworten auf dieselbe Frage: Wie bekommst du Kontrolle über deine Zahlen, ohne dafür einen Controller einzustellen? Zwei Wege, um das für deinen Betrieb konkret zu machen:
Termin buchen: In 30 Minuten zeigen wir dir, wie das AI-Morning-Briefing und der Standortvergleich in der Praxis aussehen, und rechnen gemeinsam durch, welches Modul du wirklich brauchst — Termin wählen.
Speisekarten-Check starten: Bevor du in Controlling-Software investierst, lohnt sich der Blick auf die Speisekarte selbst. Der kostenlose Speisekarten-Check zeigt dir in 48 Stunden, wo deine Preise Geld liegen lassen — ohne Software, ohne Vertrag.
Stand: Juli 2026. Alle Preise exkl. MwSt., basierend auf den öffentlich zugänglichen Preisseiten der Anbieter zum jeweils angegebenen Abrufdatum oder, wo gekennzeichnet, auf Drittanbieter-Verzeichnissen. Wo keine belastbare Quelle vorliegt, steht „auf Anfrage". Wir bemühen uns um Korrektheit, können aber nicht garantieren, dass die genannten Preise weiterhin aktuell sind. Fehler gefunden? hello@kiosa.ai — wir korrigieren binnen 48 Stunden.