Erkenntnisse
Was die Daten zeigen
Fünf Befunde aus der Vollzählung — abgeleitet, nicht behauptet. Jede Zahl stammt direkt aus den 269.448 erfassten Betrieben.
Die Schweiz ist das dichteste Gastro-Land
In der Schweiz kommen 4,73 Betriebe auf 1.000 Einwohner — rund 1,8× so viele wie in Deutschland (2,62). Österreich liegt mit 3,90 dazwischen.
Sieben von zehn Betriebe sind online
70,3 % der DACH-Gastronomie haben eine eigene Website — mehr, als die Rohdaten vermuten lassen. Die offenen Kartendaten legen 58,0 % offline nahe, doch nachgeprüft an 2.520 Betrieben (unabhängiger Zweit-Rater, κ = 0,68) betreibt rund die Hälfte davon sehr wohl eine eigene Seite. Real stehen nur 29,7 % ohne Website da.
Ketten treiben die Digitalisierung
Je höher der Ketten-Anteil einer Stadt, desto digitaler ihre Gastronomie (Korrelation r = 0,58 über die 100 größten Städte). Unabhängige Betriebe hängen bei Website und Online-Speisekarte hinterher.
Wo mehr Wirtschaftskraft, dort mehr Gastronomie
Regionale Wirtschaftskraft und Gastro-Angebot hängen zusammen: BIP je Einwohner und Betriebe je 1.000 Einwohner korrelieren mit r = 0,49 (deutsche Städte).
Österreich isst am regionalsten
47,4 % der österreichischen Betriebe mit Küchen-Angabe sind regional/deutsch (Wirtshaus, Heuriger) — in der Schweiz führt dagegen Italienisch mit 24,4 %.