Wie hoch ist die Gewinnmarge in der Gastronomie?
Nettogewinn je Euro Umsatz (2025), gegenüber 12 bis 15 Cent vor 2020
Der Nettogewinn je Euro Umsatz ist von 12 bis 15 Cent (vor 2020) auf -2 bis +3 Cent (2025) gefallen. Viele Betriebe arbeiten damit nah an der Verlustzone, ein Ergebnis der gestiegenen Prime Cost und Energiekosten bei stagnierendem realen Umsatz.
Quelle: DEHOGA Zahlenspiegel IV/2025, 2025 · Anbieter-/Schätzdaten
Nettogewinn je 1 Euro Umsatz, in Cent
| Zeitraum | Nettogewinn je 1 € Umsatz |
|---|---|
| Vor 2020 | 12 bis 15 Cent |
| 2025 | -2 bis +3 Cent |
Quelle: DEHOGA Zahlenspiegel IV/2025, 2025 · Anbieter-/Schätzdaten
Der Rückgang läuft parallel zur Prime Cost: Personal- und Wareneinsatzquote zusammen stiegen von 60 % (2019) auf 72 % (2025) vom Umsatz, dazu kommen die auf 9 % verdoppelten Energiekosten.
72 % der Betriebe geben an, notwendige Investitionen wegen der Kostenlast nicht mehr stemmen zu können (2025), eine direkte Folge der geschrumpften Marge.
Quelle: DEHOGA, 2025
Der reale Gastgewerbeumsatz liegt 2025 rund 16,4 % unter dem Niveau von 2019, sechs Jahre in Folge ohne reales Wachstum. Steigende Kosten treffen also auf eine Branche, die ihr Vorkrisenniveau nicht zurückerobert hat.
Quelle: Statistisches Bundesamt, 2025
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Gewinnmarge, kurz beantwortet
Wie hoch ist die Gewinnmarge in der Gastronomie 2026?
Der Nettogewinn je Euro Umsatz liegt 2025 bei -2 bis +3 Cent, gegenüber 12 bis 15 Cent vor 2020. (DEHOGA Zahlenspiegel IV/2025)
Warum sind die Gewinnmargen in der Gastronomie so niedrig?
Personal- und Wareneinsatzquote zusammen (Prime Cost) stiegen von 60 % (2019) auf 72 % (2025) vom Umsatz, die Energiekosten verdoppelten sich auf 9 %, während der reale Umsatz 2025 noch 16,4 % unter 2019 liegt.