Kostenstruktur

Wie hoch ist die Gewinnmarge in der Gastronomie?

Kiosa Branchendaten Stand: August 2026 Wird jährlich aktualisiert
-2 bis +3 Cent

Nettogewinn je Euro Umsatz (2025), gegenüber 12 bis 15 Cent vor 2020

Der Nettogewinn je Euro Umsatz ist von 12 bis 15 Cent (vor 2020) auf -2 bis +3 Cent (2025) gefallen. Viele Betriebe arbeiten damit nah an der Verlustzone, ein Ergebnis der gestiegenen Prime Cost und Energiekosten bei stagnierendem realen Umsatz.

Quelle: DEHOGA Zahlenspiegel IV/2025, 2025 · Anbieter-/Schätzdaten

Nettogewinn je 1 Euro Umsatz, in Cent

Zeitraum Nettogewinn je 1 € Umsatz
Vor 2020 12 bis 15 Cent
2025 -2 bis +3 Cent

Quelle: DEHOGA Zahlenspiegel IV/2025, 2025 · Anbieter-/Schätzdaten

Der Rückgang läuft parallel zur Prime Cost: Personal- und Wareneinsatzquote zusammen stiegen von 60 % (2019) auf 72 % (2025) vom Umsatz, dazu kommen die auf 9 % verdoppelten Energiekosten.

72 % der Betriebe geben an, notwendige Investitionen wegen der Kostenlast nicht mehr stemmen zu können (2025), eine direkte Folge der geschrumpften Marge.

Quelle: DEHOGA, 2025

Der reale Gastgewerbeumsatz liegt 2025 rund 16,4 % unter dem Niveau von 2019, sechs Jahre in Folge ohne reales Wachstum. Steigende Kosten treffen also auf eine Branche, die ihr Vorkrisenniveau nicht zurückerobert hat.

Quelle: Statistisches Bundesamt, 2025

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Häufige Fragen

Gewinnmarge, kurz beantwortet

Wie hoch ist die Gewinnmarge in der Gastronomie 2026?

Der Nettogewinn je Euro Umsatz liegt 2025 bei -2 bis +3 Cent, gegenüber 12 bis 15 Cent vor 2020. (DEHOGA Zahlenspiegel IV/2025)

Warum sind die Gewinnmargen in der Gastronomie so niedrig?

Personal- und Wareneinsatzquote zusammen (Prime Cost) stiegen von 60 % (2019) auf 72 % (2025) vom Umsatz, die Energiekosten verdoppelten sich auf 9 %, während der reale Umsatz 2025 noch 16,4 % unter 2019 liegt.